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Die Briten, der Guardian und die Demokratie

by - 21. August 2013

„Die Briten, die sich immer so viel auf ihre wichtigste Erfindung, die moderne Demokratie, zugute hielten, haben keine solche mehr. Ein Land, in dem die Regierung ihren Geheimdienst in die Redaktion einer Zeitung schickt und sie – sozusagen mit vorgehaltener Waffe – zwingt, ihre Computer-Festplatten mit brisanten Daten zu zerstören, ist keine Demokratie mehr. Sowas gibt es nämlich allenfalls in einer Diktatur. Nachdem Downing Street, die britische Regierungszentrale, auf diese Weise den ,Guardian‘ dazu gebracht hat, das Material seines weltweit mutigsten Informanten zu vernichten, wird es allmählich apokalyptisch. Vielleicht sollte man dem Beispiel jenes Siebtels der Bundesbürger/innen folgen, die laut Deutscher Presse-Agentur ,noch nie im Internet waren‘. Aber damit macht man sich wohl erst recht verdächtig und weckt die Neugier der Dienste genauso, oder?“

Fundsache aus www.verdi-news.de Ausgabe 11/2013

 

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